đ RauhnĂ€chte 2025/2026
- Anja

- 7. Dez. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 11. Dez. 2025

Die Zeit zwischen den Jahren ist eine ganz besondere. Es ist ein Spalt im Schleier der Zeit, ein Innehalten zwischen dem Alten und dem Neuen. Wir sprechen von den RauhnĂ€chten â den zwölf heiligen NĂ€chten, die traditionell vom 24. Dezember bis zum 6. Januar dauern.
Doch fĂŒr uns beginnt die Magie schon frĂŒher: Am Samstag, den 20. Dezember 2025, nutzen wir die Energie des Portaltags, um uns bewusst auf diese tiefgreifende Zeit der Reinigung und Weissagung einzustimmen.
đȘ Der frĂŒhe Start: Der Portaltag am 20.12.2025
Portaltage sind Tage, an denen die kosmische Energie besonders stark spĂŒrbar ist. Sie wirken wie spirituelle TĂŒröffner. Sie sind ideal, um alte Muster loszulassen, Klarheit zu finden und sich mental auf die bevorstehende Innenschau vorzubereiten.
Wir sehen den 20. Dezember 2025 als den idealen Zeitpunkt, um den Boden fĂŒr die eigentlichen RauhnĂ€chte zu bereiten.
Vorbereitung: Nutze diesen Tag fĂŒr eine tiefe Meditation oder eine intensive Journaling-Session. Welche Altlasten möchtest du noch vor dem Jahreswechsel loslassen?
Intention setzen: Definiere, mit welcher tiefen Intention du in die RauhnÀchte eintreten möchtest.
đ Was sind die RauhnĂ€chte eigentlich?
Die RauhnÀchte (auch LosnÀchte genannt) sind zwölf NÀchte, in denen die Gesetze der Natur auf der Kippe stehen. Sie sind die Zeit zwischen der Wintersonnenwende und dem Dreikönigstag.
In dieser Spanne wird der Geist besonders feinfĂŒhlig, TrĂ€ume gelten als Botschaften, und die Rituale, die wir durchfĂŒhren, haben eine besonders starke Kraft. Jede der zwölf NĂ€chte steht symbolisch fĂŒr einen Monat des kommenden Jahres (die erste Rauhnacht fĂŒr den Januar, die zweite fĂŒr den Februar, und so weiter).
Die Kernthemen dieser Zeit:
Reinigung: Altes loslassen, Haus und Seele rÀuchern und von negativen Energien befreien.
Innenschau:Â Ruhe finden, Bilanz ziehen und erkennen, was wirklich wichtig ist.
Weissagung & Manifestation: Auf TrĂ€ume und Zeichen achten, um Hinweise fĂŒr das kommende Jahr zu erhalten und die WĂŒnsche fĂŒr die Zukunft zu manifestieren.
đïž Die RauhnĂ€chte im Detail: Vom Heiligen Abend bis Dreikönig
Der traditionelle Ablauf bietet eine klare Struktur fĂŒr deine Innenschau:
Rauhnacht | Datum (2025/2026) | Symbolik / Monat | Thematische Schwerpunkte |
1. | Nacht vom 24. auf 25. Dez. | Januar (Grundstein) | Familie, Wurzeln, Grundthemen des Jahres. |
2. | Nacht vom 25. auf 26. Dez. | Februar | Herzöffnung, Heilung, innere Stille. |
3. | Nacht vom 26. auf 27. Dez. | MÀrz | Höheres Selbst, Inspiration, Kommunikation. |
4. | Nacht vom 27. auf 28. Dez. | April | Emotionen, Loslassen von Ăngsten. |
5. | Nacht vom 28. auf 29. Dez. | Mai | Arbeit, Berufung, Lebensfreude. |
6. | Nacht vom 29. auf 30. Dez. | Juni | Beziehungen, Liebe, Harmonie. |
7. | Nacht vom 30. auf 31. Dez. | Juli | Reinigung, KlÀrung, Aussöhnung. |
8. | Nacht vom 31. Dez. auf 01. Jan. | August | Wende, Neubeginn, Geburtsnacht des neuen Jahres. |
9. | Nacht vom 01. auf 02. Jan. | September | Weisheit, TrÀume, die geistige Welt. |
10. | Nacht vom 02. auf 03. Jan. | Oktober | Projekte, Schöpferkraft, FĂŒlle. |
11. | Nacht vom 03. auf 04. Jan. | November | Abschied, Tod und Wiedergeburt (Loslassen). |
12. | Nacht vom 05. auf 06. Jan. | Dezember (Abschluss) | Ganzheit, Vollendung, Segen fĂŒr das kommende Jahr. |
đ Woher kommen die RauhnĂ€chte? Ein Blick in die Geschichte
Um die Bedeutung der RauhnĂ€chte zu verstehen, mĂŒssen wir tief in die europĂ€ische Kulturgeschichte eintauchen.
đ Der Ursprung: Mondjahr vs. Sonnenjahr
Der Ursprung liegt in der Differenz zwischen dem Mondjahr, etwa 354 Tage, und dem Sonnenjahr, 365 Tage. Diese elf Tage und zwölf NĂ€chte stellen die fehlende Zeitspanne dar. Man sah diese "ĂŒbrig gebliebenen" Tage als eine Zeit auĂerhalb der Zeit â eine magische LĂŒcke, in der die Grenzen zur Geisterwelt besonders dĂŒnn waren.
đ» Die Wilde Jagd und Schutzzauber
Besonders in der germanischen und nordischen Mythologie spielten die RauhnĂ€chte eine zentrale Rolle. Es war die Zeit, in der die Götter, Geister und insbesondere die Wilde Jagd (ein Geisterheer, angefĂŒhrt von Wotan oder der Göttin Perchta in den StĂŒrmen unterwegs waren.
Aus dieser Angst vor bösen Geistern entstanden viele Rituale:
RĂ€uchern: Haus und Stall wurden mit reinigenden KrĂ€utern, Weihrauch, Salbei gerĂ€uchert, um böse Geister fernzuhalten. Daher rĂŒhrt auch der Name "RauchnĂ€chte".
Arbeitsverbote: Bestimmte Arbeiten wie WÀsche waschen oder Spinnen waren streng verboten, da man glaubte, die Wilde Jagd könnte sich darin verfangen und Unheil bringen.
LosnÀchte: Die NÀchte dienten auch der Weissagung, LosnÀchte, um die Ereignisse des kommenden Jahres vorherzusagen.
Heute haben wir diese Traditionen in eine spirituelle Praxis der Innenschau und ManifestationÂ ĂŒberfĂŒhrt, um die magische Energie dieser "Zeit zwischen den Zeiten" bewusst fĂŒr uns zu nutzen.đ Dein Begleiter durch die RauhnĂ€chte: Das Journaling
Der wichtigste SchlĂŒssel, um die Geschenke dieser Zeit zu nutzen, ist die Dokumentation. Unser umfangreiches Workbook dient dir hier als unverzichtbares Werkzeug.
Wichtig fĂŒr jede Rauhnacht:
Der TagesrĂŒckblick: Was ist an dem Tag passiert, der zur Rauhnacht gehört?
Der Traum: Was hast du in der Nacht getrĂ€umt? TrĂ€ume gelten als direkte Botschaften fĂŒr den symbolischen Monat.
Die Botschaft:Â Welche intuitiven Gedanken oder GefĂŒhle hattest du? Was ist die Essenz fĂŒr den entsprechenden Monat?




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